Markus Ley: „Meine Business-Trends für 2021“

Die Corona-Pandemie hat Unternehmen dazu gezwungen, sich in einem nie dagewesenen Tempo anzupassen, pragmatischer und innovativer, als man vorher zu hoffen wagte. Dies hat Konsequenzen in vielen Bereichen:

Home Sweet Homeoffices

Anfang des Jahres wurden Tausende von Mitarbeitern im Homeoffice vernetzt, neue Collaboration-Tools etabliert und Daten in die Cloud verlagert. Nun, mit etwas Abstand zum Erlebten, überdenken viele Unternehmen ihr Modell: Wie werden wir künftig arbeiten? Brauchen wir noch alle Büroräume? Viele Unternehmen werden daher im Jahr 2021 ihre Arbeitsplätze neu konzipieren und die Mitarbeiter, die von zu Hause arbeiten, angemessen supporten. Dies reicht von der richtigen Büroausstattung mit entsprechendem technischen Equipment bis hin zur Unterstützung der physischen und psychischen Gesundheit.

Innere Digitalisierung

Doch nicht nur die Arbeitsplatzinfrastruktur braucht Investitionen. Digitale Prozesse in Richtung Kunde gibt es mehr oder weniger in jedem Unternehmen. Leider geschieht die interne Bearbeitung viel zu oft noch manuell und ist dadurch fehleranfällig. Es ist dringend notwendig, veraltete Eingaberoutinen zu erneuern und in die Backoffice-Automation zu investieren und die Mitarbeiter im Umwandlungsprozess mitzunehmen. Wer sein Unternehmen nach innen nicht umstellt, wird gegen den Wettbewerb verlieren.

Automatisierung

Ein weiterer Business-Trend 2021 wird die Automatisierung sein. Unternehmen werden ihre Geschäftsprozesse sehr schnell optimieren müssen. Hierbei geht es u.a. um Themen wie Digital Factory. Denn es gilt schon in der Produktplanung viel Entwicklungszeit zu sparen. In der Lagerlogistik nimmt die Zahl der Roboter und fahrerlosen Transportsysteme stark zu. An der Schnittstelle Mensch/Prozess übernehmen Softwarebots immer mehr Aufgaben. Diese Entwicklung wird weitergehen und künftig auch in vielen Bereichen unseres Alltags präsent sein, wie beispielsweise das Terminmanagement beim Arzt.

Daten, Daten, Daten

Nachdem die Unternehmen in den letzten Jahren vor allem ihre Prozesse optimierten, liegt nun der Fokus auf den Daten. Das Sammeln von Daten ist massiv angestiegen, doch das allein reicht nicht aus. Diese riesigen Datenmengen müssen intelligent genutzt werden, um z.B. Kunden besser zu verstehen, Entscheidungsprozesse zu beschleunigen, Lieferengpässe zu vermeiden, Geschäftsmodelle anzupassen und/oder neue Produkte zu entwickeln.

Auf die Prozessorientierung folgt die Datenorientierung

Zahlreiche Branchen mussten sich im Jahr 2020 komplett verändern, wie zum Beispiel das Gastgewerbe oder die Eventbranche. Die Unternehmen, die auch während der Pandemie florieren, sind diejenigen, die schnell auf die Veränderungen reagieren konnten. Restaurants, die ihre Takeaway-Services perfektionierten, Veranstalter, die nun clevere Streaming-Angebote präsentieren. Oder beispielsweise Lacuna Air, Produktionsunternehmen für Luft- und Klimatechnik aus Bayern, das seit dem ersten Lockdown das Sortiment erweiterte und nun auch erfolgreich hochwertige Alltagsmasken vertreibt.

Natürlich müssen Unternehmen permanent darüber nachdenken, wie sich die Märkte ändern und welche Folgen dies für das Geschäft bedeutet. Getrieben durch die Umstände der Pandemie wird es im Jahr 2021 noch wichtiger sein, das Geschäftsmodell zukunftssicher auszurichten.

Doch die Budgets für all diese Innovationen wachsen nicht in den Himmel. Viele Unternehmen stehen weiterhin unter erheblichem finanziellen Druck. Sie müssen Kosten sparen, doch gleichzeitig interne Prozesse und Strukturen mit kompetenten Mitarbeitern den sich schnell wandelnden Anforderungen anpassen. Das erfordert häufig auch eine neue Investitionsstrategie und neue Kompetenzen im Management-Team.

Doch das muss kein Dilemma sein. Fehlt es Ihnen am richtigen Personal, dann vertrauen Sie der Executive Search-Kompetenz von LeySelect.

Markus Ley
Geschäftsführer

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